Ganzheitliches HeilungsCoaching
Judith Braun | Heilpraktikerin
Blog-Seelenvitamine




Seelenvitamine

            es gibt sooo viele lecke (Seelen)- Vitamine

Alle kennen wir Vitamine. Wir brauchen sie, um gesund zu bleiben und gesund zu werden. Ohne sie können wir zwar leben, doch ist es eher ein Überleben mit Einschränkungen hinsichtlich Vitalität, Regenerationsfähigkeit und Widerstandskraft.

Einige der Vitamine müssen wir uns von außen zuführen, eine Vielzahl produziert der Körper selber.

So ähnlich funktionieren auch die Seelenvitamine. Sicher ist das keine wissenschaftliche Bezeichnung, doch darauf kann ich auch locker verzichten. Wie könnte es auch sein, wo doch die offizielle Wissenschaft die Seele gar nicht kennt ;-)) Doch das will ich mal die Angelegenheit der Wissenschaftler lassen.

Zurück zu den Seelenvitaminen. Diese brauchen wir ebenso, um gesund zu bleiben oder auch um gesund zu werden. Sowohl auf seelisch-geistiger Ebene als auch auf körperlicher Ebene. Einige der Seelenvitamine habe ich Ihnen bereits vorgestellt: die Dankbarkeit, die eigene Melodie finden und nicht zuletzt die guten Gefühle. In den nächsten Beiträgen werde ich Ihnen nach und nach mehr von den Seelenvitaminen vorstellen, von denen es sich lohnt, sie für sich zu etablieren. Und Sie werden überrascht sein, wie viele dieser Vitamine wir selbst  herstellen können.

Und was sind Ihre wichtigsten und liebsten Seelenvitamine? Wenn Sie Lust haben, schreiben Sie sie in den Antwortkommentar, ich freue mich darauf.

Neben den Seelenvitaminen gibt es auch einige an Vitaminräubern. Das sind all die negativen Gedanken, Gefühle und Erfahrung, die wir noch in uns gespeichert haben - viele davon auch unbewusst - und uns davon abhalten, das Leben zu leben und so gesund zu sein, wie wir es uns wünschen. Einige dieser Vitaminräuber werde ich Ihnen ebenfalls vorstellen, sowie Übungen, ihnen auf die Schliche zu kommen, um sie loslassen zu können.



   
Hier können Sie meinen letzten, aktuellen Blogbeitrag lesen

Seelenvitamin B1
   - der Innere Beoabachter



 
  Von da oben betrachtet, wirkt es gaaanz anders!

Wann waren Sie das letzte Mal gestresst? Wann haben Sie das letzte Mal ungute Gefühle übermannt? Also eine Situation erlebt, in der Sie wütend, unsicher, hilflos, traurig oder gereizt waren? Was ist allen Situationen gemein? Durch die überschwappenden Negativ-Gefühle ist man ressourcenarm und nicht angemessen reagieren. Was haben solche Situationen noch gemeinsam? In der Regel ist die Stressrate viel höher ist, wenn man mitten in einer Situation ist und man ganz leicht den Überblick verliert und dadurch weniger Zugang zu Ressourcen und Möglichkeiten hat, die einem „eigentlich“ zur Verfügung stehen würden.

Und damit ist auch schon eine Möglichkeit beschrieben, was man tun kann, wenn man in eine Situation gerät, in der man Stress empfindet und nach einer Lösungsmöglichkeit sucht aber keine findet: Man sucht sich einen Platz, von dem man als Beobachter auf die Situation schaut. So kann man mal kurz aus dem Raum gehen und beim Reinkommen im Türrahmen stehen bleiben und die Situation neu erleben. Eine weitere Variante kann sein, sich auf einen Hocker zu stellen, um von oben darauf zu sehen. Oder man kann sich auch vorstellen, man wäre ein Eichhörnchen und würde von außen vom Fensterbrett aus zusehen. Wie würde sich das Ganze für das Eichhörnchen darstellen. Und was würde es darüber denken und dazu sagen? Welches Lösungsangebot würde ein Eichhörnchen machen?

Das NLP hält genau für solche Situationen, die uns ja allen im Alltag tagtäglich passieren eine wunderbares Werkzeug parat: den Dissoziationsanker.  Wenn Sie Lust haben, stelle ich ihn Ihnen vor:

Stellen Sie sich eine Tätigkeit vor, die sie regelmäßig ausführen. Und zwar ohne große emotionale Beteiligung. So bietet sich z.B. das morgendliche Zähneputzen an oder das Blumengießen. Ich habe dafür meinen wöchentlichen Einkauf bei ALD… genommen, denn es ist etwas, was ich regelmäßig tue und zwar einfach so und sowieso. Haben Sie Ihre Tätigkeit gefunden – wunderbar.     Und nun stellen Sie es sich genau vor, wie Sie das tun, so als sei es gerade jetzt.     Und während Sie das tun, schauen Sie dabei aus Ihren Augen oder sehen Sie sich von außerhalb? Beginnen Sie die Übung, indem Sie aus Ihren eigenen Augen schauen.    Sie sind live in dem Geschehen drinnen – o.K.    Was können Sie dabei sehen?     Betrachten Sie Ihre Umgebung ganz aufmerksam, nehmen Sie die Farben und Formen der Dinge besonders intensiv wahr.    Und welche Geräusche können Sie wahrnehmen?    Aus welcher Richtung kommen Sie, sind sie laut oder eher leise.     Wird gesprochen oder gibt es vielleicht Hintergrundgeräusche aus dem Radio oder von der Strasse oder aus der Nachbarschaft?     Nehmen Sie es einfach auf und registrieren Sie es, während Sie weiterhin Ihre Alltagstätigkeit ausführen.     Und wie fühlen Sie sich dabei.       Wie fühlt sich Ihr Körper dabei an?     Registrieren Sie es.     Wie atmen Sie?     Wie erleben Sie die Situation?

Und nun stellen Sie sich vor, wie Sie von etwas oberhalb auf sich herunterschauen und sich beobachten, wie Sie Ihre Alltagtätigkeit ausführen.     So könnten Sie sich vorstellen, Sie säßen auf dem Schrank, einem Regal oder auf der Türkante.    Machen Sie sich keine Sorge um irgendwelche Statiken,     Sie tun es nur in Ihrer Phantasie und da ist selbst ein Türblatt noch stabil und bequem.    Und wie sieht die Szene nun aus, wie haben sich die Farben und Formen verändert.     Wie wirkt es nun auf Sie.      Und was können Sie nun hören.     Sind die Geräusche genauso oder etwas gedämpfter und weiter weg?      Und wie sehen Sie sich, während Sie Ihre Tätigkeit tun und wie fühlen Sie sich dabei?     Und wo Sie das alles wahrnehmen und vergegenwärtigen, machen Sie eine Geste oder eine Berührung, z.B. können Sie mit Ihrer rechten Hand den kleinen Finger der linken Hand fest umfassen und wieder loslassen.    Nun machen Sie in Ihrer Vorstellung einen weiteren Satz und finden einen weiteren, höheren  Beobachtungsplatz, von dem aus Sie sich beobachten, wie Sie sich beobachten.     Angekommen? Sehr gut!     Und nun sehen Sie sich noch einmal um.     Wie nehmen Sie die Szene nun wahr.     Wie sind die Farben und Formen nun?     Und wie hören Sie das, was es zu hören gibt?     Und wie fühlen Sie sich während Sie der Beobachter des Beobachters sind?      Und während Sie sich das vergegenwärtigen, wiederholen Sie Ihre Geste oder Berührung von eben, wie z.B. das Umfassen des kleinen Fingers und lassen wieder los.

Sie haben sich damit einen Anker gesetzt, der es Ihnen ermöglicht, aus einer Situation emotional auszusteigen. Doch nun müssen Wir den Anker noch testen, ob er auch wirklich gut sitzt: erinnern Sie sich an eine Situation, die vielleicht noch nicht zu lange zurückliegt, in der Sie leicht verärgert waren. Was war das genau. Erinnern Sie so, als wäre es gerade eben. Wo sind Sie? Zuhause, auf der Arbeit oder im Auto. Erinnern Sie die Umgebung einfach. Was sehen Sie…… was hören Sie……. Und was ist der auslösende Moment, der Sie verärgert….. und wie fühlen Sie sich….. wo fühlen Sie den Ärger, im Hals, in der Brust, im Magen, wie sind Ihre Hände, offen oder geballt…… was denken Sie…… wie denken Sie …… wie reagieren Sie….. und nun machen Sie Ihre Geste oder Berührung, die Sie sich eben geankert haben und beobachten, was sich verändert…….  Wie ist nun das Gefühl in Ihrem Körper, wie atmen Sie nun, wie sind nun Ihre Hände und wie denken Sie nun? Ist es anders, entspannter? wunderbar!

Diesen Anker können Sie immer dann einsetzen, wenn Sie aus unguten Gefühlen aussteigen möchten, um wieder Zugang zu angemessenerem Verhalten und förderlichen Ressourcen haben möchten.

Viel Spaß damit, Judith Braun


  weitere Blogbeiträge von mir können Sie lesen unter:


http://heilungcoach.wordpress.com

            mein eigener Blog rund ums Thema
            Ganzheitliches HeilungsCoaching



Wenn Sie den RSS-Feed aktivieren, verpassen Sie keinen Tipp.